Humboldt Forum
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[laut] Die Welt hören – Pressefotos

Die Bilder dürfen nur ein Mal und im Zeitraum drei Monate vor und bis zum Ende der Ausstellung kostenfrei verwendet werden. Die Fotografien dürfen nicht modifiziert, beschnitten und überdruckt werden. Der korrekte Bildtitel muss stets angegeben werden. Das Humboldt Forum, die Ausstellung und die Credits müssen bei einer Veröffentlichung erwähnt werden.

Klänge speichern – kein neutrales Geschehen

© Ethnologisches Museum / Staatliche Museen zu Berlin

Klänge speichern – kein neutrales Geschehen
Es ist eine spezielle Konstellation, die die fünf Männer auf diesem Bild zusammengeführt hat: Die 1915 gegründete Phonographische Kommission ließ in deutschen Kriegsgefangenenlagern des Ersten Weltkriegs Sprach- und Musikaufnahmen mit den Internierten aus aller Welt erstellen. Der Psychologe Carl Stumpf, Gründer des Phonogramm-Archivs, und der Musikwissenschaftler Georg Schünemann, beide Mitglieder der Kommission, mit drei tatarischen Musikern.

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Ausstellungsansicht „[laut] Die Welt hören"

© SHF / David von Becker

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Hören ohne Sehen

© SHF / David von Becker

Hören ohne Sehen
Die westliche Kultur ist stark visuell geprägt. Um sich Geräusche zu erklären, versuchen viele Menschen sie darum meist mit ihrem sichtbaren Ursprung in Verbindung zu bringen. Umso irritierender, aber auch faszinierender war zunächst eine Technik, die die Klänge von dem Moment ihrer Erzeugung trennt. In einer Welt, in der wir umgeben sind von gespeicherten Klängen, ist diese Faszination nur noch schwierig nachempfindbar.

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Walzendosen

© Ethnologisches Museum / Staatliche Museen zu Berlin. Foto: Martin Franken

Walzendosen

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Ein Archiv arabischer Musik

© SHF / David von Becker

Ein Archiv arabischer Musik
Unter der Allgegenwart neuer Medien gehen vielerorts orale Traditionen von Dichtung und Musik verloren. Andererseits machen heutige Techniken auch neue Formen der Weitergabe möglich. Mit der AMAR Foundation aus Beirut konnte ein Partner für [laut] Die Welt hören gewonnen werden, der die Mittel eines Archivs zur Förderung musikalischer Vielfalt nutzt: Mit einer herausragenden Sammlung von Schellackplatten erinnert die Stiftung an vergessene Traditionen. Zugleich werden heutige Formen des Musizierens in der arabischen Welt dokumentiert und gefördert.

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Hör- und sichtbare Internationalität

© Ethnologisches Museum / Staatliche Museen zu Berlin

Hör- und sichtbare Internationalität
Mit dem Namen des Labels und der Grafik sollte zunächst an das große Pariser Odéon-Theater erinnert werden. Die Elefanten sind eine Reverenz an die Region, wo die Musik aufgenommen und vertrieben wurde. Krontjong bzw. Kroncong ist ein Musikstil, der neben indonesischen auch arabische und portugiesische Wurzeln hat. Lindström sandte seine erste Aufnahmeexpedition schon 1906 ins damalige Niederländisch-Ostindien, wo die Musik damals sehr populär war.

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Ausstellungsansicht

© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker

Ausstellungsansicht
Schellackplatten, schriftliche Dokumentationen und Fotografien zu drei Beispielen aus den Beständen des Lautarchivs: Tierstimmenaufnahmen (hier Elefanten), Dialektaufnahmen (hier die Heimatdichterin Emma Neumann) und Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten (hier Friedrich Ebert).

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