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Berufung von Gorch Pieken als leitendem Kurator des Labors der Humboldt-Universität im Humboldt Forum

Pressemitteilung

Berlin, 24. April 2018

Statement vom Vorstand und Sprecher der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss Johannes Wien:

"Ich begrüße die Berufung von Dr. Gorch Pieken als Leitendem Kurator für das Humboldt-Labor sehr. Gorch Pieken hat zuletzt in Dresden eindrucksvoll gezeigt, wie man komplexe Themen zum Publikumserfolg machen kann. Mit ihm als promoviertem Historiker wird ein gestandener Wissenschaftler das Team für das Humboldt-Labor leiten, der aber ebenso als kreativer Ausstellungsmacher in Dresden, Berlin und Potsdam gezeigt hat, dass er die Ergebnisse von Forschung und Wissenschaft dem Publikum auch anschaulich zu vermitteln vermag. Genau diese Verbindung von Anschaulichkeit in der Vermittlung und gleichzeitig hohem Anspruch in den Themen wird das Humboldt Forum auszeichnen."

Dr. Gorch Pieken, geb. 1961, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und niederländische Philologie an der Universität zu Köln. Von 1995 bis 2005 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Seit 1999 ist er Autor und Produzent von Geschichtsdokumentationen für ZDF, ARD/ARTE und 3sat. Von 2006 bis 2011 war er als Projektleiter für die grundlegende Neukonzeption des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden (MHM) verantwortlich. 2011 erfolgte die Ernennung zum Wissenschaftlichen Direktor und Wissenschaftlichen Leiter Ausstellungen, Sammlung, Bildung und Forschung und 2016 zum stellvertretenden Direktor des MHM. Im Oktober 2017 wurde Gorch Pieken an das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr abgeordnet.

Die Humboldt-Universität zu Berlin eröffnet Ende 2019 das Humboldt-Labor im Humboldt Forum. Auf rund 1.000 Quadratmetern im ersten Obergeschoss des Berliner Schlosses präsentiert sie zukunftsweisende Wissenschaftsformate und aktuelle Forschungsfragen. Wissenschaftliche Such- und Erkenntnisprozesse sollen in Ausstellungen und Veranstaltungen selbst thematisiert werden. Ebenso zieht das Lautarchiv der HU als wissenschaftliche Sammlung in das Humboldt Forum. Den Ausgangspunkt des Humboldt-Labors bilden die fünf Cluster-Initiativen der HU, die sich derzeit im Wettbewerb um den Exzellenz-Status befinden.

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen mit bedeutenden Exponaten, darunter spirituelle Objekte und Kunstwerke aus Asien, Afrika, Amerika, sowie in vielfältigen Veranstaltungen regt das Humboldt Forum zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an. Akteure im Humboldt Forum sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin und das Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Bereits jetzt ist das Humboldt Forum mit einem breiten Programm an Ausstellungen, Diskussionen, Performances, Workshops, Filmen und künstlerischen Interventionen in der ganzen Stadt präsent.

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Pressekontakt

Michael Mathis
Pressereferent Kommunikation Kultur & Digitales
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