Humboldt Forum
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"ZEITMASCHINE" von Stefan Sous

2018 M10 17 - 2018 M11 2

Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die beiden Foyers des Humboldt Forums

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Eintritt frei, Montag – Freitag von 9 bis 18 Uhr

Mit der jüngsten Jury-Entscheidungen zu den Kunst-am-Bau-Wettbewerben für das Humboldt Forum im Berliner Schloss zu zwei wichtigen Foyers ist nun die Auswahl für alle Kunst-Standorte im Gebäude getroffen. In einer Ausstellung werden nun die prämierten Beiträge zum letzten Wettbewerb gezeigt.

Die Aufgaben für die Gestalter betrafen das Foyer im Erdgeschoss, das als Vorraum für die beiden großen Veranstaltungssäle in der nordwestlichen Gebäudeecke fungiert, und das Foyer im 1. Obergeschoss, das zwischen der Berlin-Ausstellung und der Humboldt Akademie liegen wird.

Insgesamt hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vier Kunst-am-Bau-Wettbewerbe für das Humboldt Forum durchgeführt.

Ausstellung

Die prämierten Beiträge zum Wettbewerb werden in einer Ausstellung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung gezeigt.

"Die Architekten" von Dellbrügge & de Moll
"Fond (Goldgrund)" von Martin Bruno Schmid Fond
"Horizont" von Dolores Zinny & Juan Maidagan
"Die Architekten" von Dellbrügge & de Moll
"Fond (Goldgrund)" von Martin Bruno Schmid
"Horizont" von Dolores Zinny & Juan Maidagan

Foyer im Erdgeschoss

Für das Foyer im Erdgeschoss erhielt das Künstlerduo Dellbrügge & de Moll (Christiane Dellbrügge und Ralf de Moll, Berlin) einen ersten Preis für die Arbeit mit dem Titel Die Architekten. Die Jury unter dem Vorsitz von Dr. Barbara Steiner, Leiterin des Kunsthauses Graz, empfahl diese Arbeit einstimmig zur Realisierung. Dafür stehen im Kunst-am-Bau-Budget 150.000 Euro zur Verfügung.

Einen weiteren ersten Preis erhielt Martin Bruno Schmid aus Stuttgart für sein Werk Fond (Goldgrund). Mit dem dritten Preis zeichnete die Jury Dolores Zinny und Juan Maidagan, Berlin, für ihr Werk Horizont aus. Für Kunst am Bau stehen hier die Wandflächen des Foyers zur Verfügung. Die Künstlerinnen und Künstler waren aufgefordert, sich in ihren Beiträgen mit der Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen.

"ZEITMASCHINE" von Stefan Sous
"SPEKTRUM [ˈʃpɛktrum]" von Almut Determeyer
"ZEITMASCHINE" von Stefan Sous
"SPEKTRUM [ˈʃpɛktrum]" von Almut Determeyer

Das Foyer im 1. Obergeschoss

Die Jury vergab den ersten Preis an Stefan Sous, Düsseldorf, für die Wandinstallation ZEITMASCHINE (Mitarbeit Heinke Haberland). Hierfür stehen 40.000 Euro für die Realisierung zur Verfügung. Der zweite Preis ging an Almut Determeyer, Berlin, für SPEKTRUM [ˈʃpɛktrum].

Ziel dieses Wettbewerbs war es, für die Foyerwand in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Berlin-Ausstellung und zur Humboldt Akademie – einem Ort des Austausches, des Forschens und des Lernens – eine künstlerische Intervention zu finden, die die Gebrüder von Humboldt als Namensgeber dieser weltweit einzigartigen Kulturinstitution in besonderer Weise würdigt.

Eintritt & Öffnungszeiten
+

Eintritt
Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.

Die Ausstellung befindet sich im Foyer des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung.

Das Humboldt Forum

Mit dem Humboldt Forum im Berliner Schloss entsteht nach Plänen des italienischen Architekten Franco Stella in der historischen Mitte Berlins ein einzigartiger und lebendiger Ort für die Begegnung mit den Kulturen der Welt. Außen werden die drei barocken Schlossfassaden zum Lustgarten, zur Schlossfreiheit und zum Schlossplatz rekonstruiert. Nach Osten zur Spree zeigt sich das Humboldt Forum selbstbewusst zeitgenössisch. Ebenso werden die drei barocken Fassaden im Schlüterhof wiederaufgebaut. Auch hier trägt die vierte Fassade eine moderne Gestaltung.

Partner

Träger der Ausstellung ist das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).
  • Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

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